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Vor dem Motorrad fahren steht der Führerschein.
In Deutschland ist dies der Führerschein Klasse A, der ab 18 Jahren erworben werden kann.
Vorerst darf damit aber nur ein Motorrad mit bis zu 25 kW Motorleistung und einem Leergewicht
von maximal 6,25kg pro kW gefahren werden. Erst nach zwei Jahren Fahrpraxis oder ab einem Alter
von 25 Jahren ist diese Beschränkung aufgehoben. Der Grund hierfür ist einfach, dass viele junge
Menschen die Kraft eines Motorrad mit einem leistungsfähigen Motor unterschätzen, was zu vielen
Unfällen führt. So wurde dieser Schutz für Fahranfänger – und für andere Verkehrsteilnehmer – eingeführt.
Empfohlen wird auch das Absolvieren eines Fahrsicherheitstrainings, im Idealfall vor jeder Motorradsaison,
damit der Fahrer ein Gefühl für die Straßenlage und für die Gefahren bekommt. Dabei wird auch trainiert,
die Verhaltensweisen der anderen Verkehrsteilnehmer im Auge zu behalten. Denn viele Unfälle kommen durch
Fehler von Autofahrern zustande, die die schmalen und schnellen Maschinen einfach übersehen.
Beim Kauf des ersten Motorrads sollte unbedingt eine Probefahrt gemacht werden. Denn nicht jedem liegt jede Maschine.
Auch sollte man – gerade wenn es das erste Motorrad ist – darauf achten, dass die Motorleistung nicht die eigenen
Fähigkeiten übersteigt. Ein Motorrad kauft man am besten im Fachhandel, denn dort werden Gewährleistung und Garantie gegeben,
und die Maschinen sind von Fachleuten durchgecheckt. Welche Marke es sein soll, und welche Bauart – das bleibt den
Präferenzen eines jeden überlassen.